Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft

1968–1970 Studium in Gießen

1970–1975 Promotion in München (Dr. phil. in Alter Geschichte bei Prof. Hermann Bengtson)

1984–1999 Generalsekretär der SMD (Christliches Netzwerk für Schüler, Studierende und Akademiker)

1999–2015 Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg

Da ich erst als Doktorand der Alten Geschichte Christ geworden bin, hat mich die Frage nach dem Verhältnis von Glaube und Wissenschaft seit Studienzeiten stark beschäftigt. Vorträge und Seminare – nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch an vielen Universitäten in Osteuropa und der früheren Sowjetunion – haben mir die intellektuelle und existenzielle Bedeutung dieses Dialogs von Glauben und Wissenschaft immer wieder neu vor Augen geführt.

In vielen meiner Vorträge ging es um die Frage, was ein Althistoriker über die Historizität der Auferstehung von Jesus Christus sagen kann.

Spätestens als ich durch einen Verkehrsunfall meine erste Familie (Frau und Kind) verlor, war mir klar, dass die Frage der Auferstehung von Jesus Christus nicht nur eine historische, sondern auch eine existenzielle Tragweite hat.

Ich bin zum zweiten Mal verheiratet. Wir haben eine Tochter mit Down-Syndrom. Deshalb sind Fragen medizinischer Ethik für mich ebenfalls nicht nur akademisch relevant.

 

Bildrechte: idea/Patrick Sinkel

Dr. Jürgen Spieß

SA 31. März 2018

18 Uhr

Der Eintritt ist frei

Familien- und Nachbarschaftszentrum 

Landshut

"Jesus für Skeptiker" findet im

Familien- und Nachbarschaftszentrum (FUN)

statt.

Schwestergasse 28A, 84034 Landshut

Eingang an der blauen Tür